Funktionenschar
Eine Funktionenschar (auch Kurvenschar genannt) ist eine Familie von unendlich vielen Funktionen, die alle eine ähnliche Formel haben. Stell dir vor, du hast einen Bauplan für eine Kurve, aber mit einer verstellbaren Schraube. Jedes Mal, wenn du an dieser Schraube drehst, bekommst du eine leicht veränderte Kurve. Das Ziel ist es, zu verstehen, wie diese "Schraube" – der sogenannte Scharparameter – die Form und Lage aller Kurven der Familie beeinflusst. Wir untersuchen, welche Eigenschaften alle Kurven gemeinsam haben und welche sich ändern, wenn wir den Parameter verändern. Eine Funktionenschar hat keine einzelne, feste Formel, sondern eine allgemeine Gleichung, die einen zusätzlichen Buchstaben enthält, den Scharparameter . Dieser wird oft mit k , a oder t bezeichnet. Die Funktion wird dann als f k(x) geschrieben, um zu zeigen, dass sie vom Parameter k abhängt. f k(x) = text{Funktionsterm mit } x text{ und } k Dabei gilt: x ist die Variable der Funktion. Sie läuft entlang der x-Achse. k ist der Scharparameter . Er ist eine feste, aber wählbare Zahl. Für jeden Wert, den du für k einsetzt, erhältst du eine eigenständige Funktion aus der Schar. Die wichtigste Regel beim Rechnen lautet: Der Parameter k ist keine Variable (wie x ), sondern wird beim Ableiten und Rechnen wie eine ganz normale Zahl behandelt! Wir starten mit einem einfachen Beispiel: der Normalparabel, die wir mit einem Parameter k versehen. f k(x) = x^2 + k Dieser Buchstabe k ist der Scharparameter. Er ist eine St
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